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Walter Hausner ist neu im Gemeinderat

Artikel vom 13.02.2018

Heuweilers Gemeinderat ist nach dem Rücktritt von Martin Weiner wieder komplett. Am 18. Januar dieses Jahres wurde mit Walter Hausner ein Mitglied der Freien Wählergemeinschaft in das Gremium eingeführt, obgleich, wie er lächelnd betonte, die „Urkunde noch fehlt“. Wer Walter Hausner gegenübersitzt, spürt zunächst die Ruhe, die er ausstrahlt. Der 64-jährige verheiratete Vater von 3 Kindern hat selbst noch vier Geschwister und ist, wie er von sich selbst sagt, bescheiden aufgewachsen. Er kommt ursprünglich aus Bretten im westlichen Kraichgau und ist 1977 ins Breisgau gezogen, um in Freiburg zu studieren. Das ländliche Heuweiler hat er schon damals bei einer seiner vielen Fahrradtouren in den Schwarzwald kennengelernt. Als er dann Ende der achtziger Jahre selbst eine Familie gründete, war für ihn klar, dass seine Kinder naturverbunden auf dem Land aufwachsen sollten. Die idyllische und dennoch zentrale Lage war es, die ihn 1989 in Heuweiler ein Grundstück erwerben und bauen ließ. Da seiner Meinung nach die Gesellschaft mit dem Einsatz eines jeden Einzelnen lebt, war es für ihn klar, sich im Dorfgeschehen zu engagieren. Daher war es auch selbstverständlich, die Malteser zu unterstützen, mittlerweile ist er Ortsbeauftragter des Hilfsdienstes. Lange Zeit war er auch für den Pfarrgemeinderat tätig. 2013 dann, ein Jahr nach seinem Ruhestand, fragte die Freie Wählergemeinschaft bei ihm an, ob er sich vorstellen könne, in der Kommunalpolitik aktiv zu werden. Für Hausner war klar, seine neu gewonnene Freizeit in das Wohl des Dorfes zu investieren. Schon damals war sein Fokus auf der Entwicklung einer lebenswerten Wohnform im Alter gerichtet. In seiner Antrittsrede zur Kommunalwahl 2014 stellte er bereits seine Idee für generationsübergreifendes Wohnen vor.  Als neues Gemeinderatsmitglied wünscht er sich ein harmonisches Miteinander zum Wohle des Dorfes. Die wichtigen Themen wie Haushaltssanierung und die Unterbringung von Flüchtlingen haben für ihn Priorität. Er sei sehr stolz auf die Selbständigkeit des Dorfes, die er unbedingt wahren möchte. Die Umsetzung dieses Ziels sieht er als Gemeinschaftswerk. Daher freut er sich, wenn noch mehr Menschen sich aktiv ins Dorfleben einbringen und sieht gerade in den Neubürgern ein hohes Potenzial für das Überleben der Vereine und der Bewahrung der Unabhängigkeit von Heuweiler. (sel)