Aktuelles aus Heuweiler: Gemeinde Heuweiler

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Wasser als kostbare Erntedank-Gabe

Artikel vom 05.10.2020

Freude und Dankbarkeit über Gewonnenes und Erreichtes mit der Bereitschaft zu verbinden, anderen zu geben und zu helfen war das Anliegen der Erntedank-Feiernden 

vor der Kirche St. Remigius.„Mit dem Geschenk des Überflusses ist auch eine Verantwortung verbunden für die Schöpfung, die Menschen und die Natur“, führte Hans-Georg Schwörer aus, der mit den Co-Zelebranten Gregor Lumpp und Veronika Kuschel den Wort-Gottesdienst gestaltete. Das Bild von der Schöpfung veranschaulichten in dialogischer Lesung sehr klar die Jungen Julian und Noah, die Mitfeiernden gaben diesem dann Ausdruck im jubelnden „Lauda to si“, das wie die weiteren Lieder Michael Herrmann am E-Piano untermalte.

Inspiration und Initiative

Die Begegnung Jesu mit der Samariterin am Jakobsbrunnen (Mt) legte Schwörer als Analogie von Durststillen im realen wie übertragenen, lebenserfüllenden Sinn aus und stellte in den Raum, wie sich Beides konkretisieren ließe. Das griff Sofia Ruf aud, die von einem Karslruher studentischen Hilfsprojekt erzählte: Als „Ingenieure ohne Grenzen“ reisen diese während der Semesterferien nach Äthiopien, wo sie für zwei Dörfer Brunnen bohren und Duschanlagen bauen. „Es gibt einem ein Selbstwertgefühl, wenn man sich waschen kann“, schilderte Sofia Ruf ihre Begegnungen mit Menschen im Dorf Ushegola. Gerade für Frauen in der teils christlich, teils muslimisch geprägten Welt unter kargen Lebensbedingungen sei es nicht einfach, Körperhygiene zu pflegen. Wer bis zu 15 Kilometer zu Fuß oder allenfalls mit Eseln zurücklege, nur um Wasser zum Trinken und Kochen nach Hause zu transportieren, sei froh, sich in den von den Studenten errichteten Duschanlagen frisch machen zu können. Nachhaltigkeit und Mitgestaltung durch die Dorfgemeinschaft zählen zu den Projekt-Prinzipien – etliche Menschen aus Heuweiler unterstützten diese mit Spenden. 

Helfen

„Wir wollen in Äthiopien, einem der ärmsten Länder der Erde, dazu beitragen, dass Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser und ausreichender sanitärer Versorgung erhalten“, sagte Sofia Ruf zusammenfassend – und konkretisierte damit, wie sich Durststillen und das Vermitteln von Lebensfreude in der Moderne verwirklichen lassen. Spendenmöglichkeit: Engineers without borders, IBAN DE25 6605 0101 0108 0856 55, Verwendungszweck „Äthiopien“. Weiteres unter www.ewb-karlsruhe.de

Herbert Geisler