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IGV schaut auf 2019

Artikel vom 19.11.2018

Die Interessengemeinschaft der Vereine von Gundelfingen, Wildtal und Heuweiler (IGV) nahm das kommende Jahr in den Blick. Ein gut gelaunter IGV-Geschäftsführer Klaus Wächter bot den Abgesandten vieler Vereine einen fröhlichen Einstieg, als er bis zwei zählte (... begrüßen wir auch die beiden Gemeinderäte Christa Heller und Bruno Zimmermann“), nach Gemurmel im Rund es aber dann doch bis auf fünf brachte, denn auch Sylvia Fögele, Bernd Bauer und Michael Hornbruch (er saß gar nur zwei Plätze von Wächter entfernt) waren da – alle in Doppel- oder Mehrfachfunktion (qua Ratsamt wie auch als Vertreter von Vereinen).

Gedenken an Rolf Meyer

Eine stille Minute widmeten die Versammelten dem Gedenken Rolf Meyers. „Alle wissen, wie wichtig er war für die Vereine“, sagte Klaus Wächter. Rolf Meyer war ihr Wegbegleiter als Presseberichterstatter, aber beispielsweise in der Spielvereinigung Gundelfingen/Wildtal auch lange Jahre vereinsbezogen aktiv.

Sicherheitsfragen

Wie sich eine Gefährdungsanalyse für Veranstaltungen erstellen und darauf angemessen mit Absprachen, Planungen und Vorkehrungen reagieren lässt, darüber informierte Max Peter Ratzel. Der frühere Leiter von Europol in Den Haag stellte einen Leitfaden vor, den Hauptamtsleiter Peter Ficht und sein Mitarbeiter-Team entworfen hatten, wozu Ratzel fachlichen Rat beigesteuert hatte. „Sicherheit ist ein Handwerk“, verdeutlichte er anhand ausgewählter Checklisten, die sich auf das jeweilige Vorhaben passgenau zuschneiden lassen.

Wie Versicherungen einen Faktor bildeten „aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß“ gelte es, Hypothetisches und Wahrscheinliches abzuwägen und Folgerungen daraus abzuleiten. In vielen Fällen gelte dann: „Vernachlässigbar!“ Erst wo die Matrix den Wert „mittel“ oder „hoch“ ausweise, erfordere dies entsprechende Maßnahmen.

Peter Ficht wies auf einen Gemeinderats-Beschluss hin, zugunsten örtlicher Brauchtumsförderung Kosten für Sicherheitsvorkehrungen zu übernehmen.

Nachwuchsförderung

Andreas Kern zeigte den anwesenden Möglichkeiten auf, Jugend- und Nachwuchsarbeit zu fördern. Er ist Bildungsreferent im Kreisjugendring Breisgau-Hochschwarzwald. Dieser gibt als Dachverband verbandlicher Jugendarbeit im Landkreis seinen Mitgliedern Zuschüsse für Kinder- und Jugendmaßnahmen, vertritt sie auf politischer Ebene vertritt und bietet Fortbildungs- und Vernetzungsmöglichkeiten an. „Ob Zeltlager, Wochenend-Veranstaltung, Jugendleiterschulung – setzt euch mit uns in Verbindung, wie fördern, was den Nachwuchs fördert“, ermunterte er.

Ausblick

Der stellvertretende IGV-Vorsitzende Michale Hornbruch schwärmte von Ambiente und Ausstattung der sanierten Turn- und Festhalle: „Eine richtig schöne, komfortable, tolle Halle haben wir!“ Nicht zuletzt ihre deutlich größere Küche und ihr separat nutzbares Foyer böten unterschiedlichste Nutzungsmöglichkeiten. Manche Vereinsvertreter, die schon einen Blick in das Gebäude hatten werfen können, nickten zustimmend, bei anderen steigerte dies Neugier und Vorfreude. Herbert Geisler