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Disc-Golf-Turnier in Heuweiler

Artikel vom 10.09.2018

Manch einer mag sich gewundert haben, dass im Heuweilemer Wald am Wochenende ein Kettenrasseln zu hören war. Die ganz irdische Erklärung war einfach: Der Freiburger Disc-Golf Verein „heads up“, allen voran die beiden Vorsitzenden Jonathan Maas und Gordian Döring aus Heuweiler, veranstalteten ein Turnier, die „Heuweilermer Dorf Challenge“. Die beiden Vereinsgründer agierten auch gleichzeitig als „Turnierdirektoren“, die den 18 Bahnen langen Parcours festlegten und - wie beim Golf - die Par vorgaben. 72 Personen in 5 Wertungsgruppen aus ganz Deutschland und der angrenzenden Schweiz starteten am Samstag mit zwei Runden und spielten am Sonntag einen Durchgang. Für eine Runde benötige man etwa drei Stunden, so Jonathan Maas. Die besten acht Teilnehmer der Open-Klasse spielten dann am Sonntag Mittag den Sieger bei einer Finalrunde auf neun Bahnen aus. 

Der Begriff „Disc-Golf“ zeigt schon auf, dass nach Golfregeln gespielt wird, nur eben mit einer Frisbee-Scheibe. Man spielt in 4-er oder 5-er Gruppen. Da es keinen Schiedsrichter gibt, kontrollieren sich die Gruppenteilnehmer untereinander. Jeder Spieler wirft von einem „Tee“, einem Startpunkt aus, eine Scheibe, die mit möglichst wenigen Würfen in einem aufgestellten Korb landen soll. Die Körbe auf den 18 Bahnen stehen zwischen 50 und 160 Metern weit vom Startpunkt entfernt. Für die Würfe wählen die Spieler aus 15 bis 30 Scheiben mit verschiedensten Flugeigenschaften ihre optimale  aus. Die Scheiben werden - wie beim Golf - Driver, Mid-Range oder Putter genannt, je nach Zweck. 

Jonathan Maas hat die Sportart bei einem USA-Aufenthalt kennengelernt. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland überzeugte er seinen Freund Gordian Döring von dem Sport. Zwei Jahre später gründeten sie den Verein, der mittlerweile 15 Mitglieder zählt. An etwa 40 Turnieren im Jahr, die im Wechsel von den Vereinen ausgetragen werden, nehmen die Sportler teil. Neben den Turnieren werden Wurftechniken, Ausdauer und Konzentration auch jede Woche trainiert. Schade sei, meint Maas, dass das Grundstück in Freiburg-Rieselfeld ziemlich klein sei und die Wurfbahnen sich überschneiden. Daher sei an eine Expansion des Vereins nicht zu denken.  (sel)